Refugee Solidarity Campaign

Hilf mit, das Leid an unserer Grenze zu beenden!

Mehr als 15.000 Menschen verkauften ihr letztes Hab und Gut und gaben alles auf als ihnen offene Grenzen nach Europa versprochen wurden. Seit über drei Wochen sitzen sie jetzt an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei fest – Plastikplanen sind das Dach über ihrem Kopf, für das wenige Essen, das sie bekommen, müssen sie stundenlang anstehen und die Hoffnung, dass die Grenze sich für sie öffnet, ist mittlerweile verschwindend gering.  

Als die Situation an der Grenze für viele der Geflüchteten untragbar wurde, gab etwa ein Drittel von ihnen ihren Traum von Europa auf und kehrte nach Istanbul zurück. Doch all die tausenden Menschen, die es bereits nach Griechenland geschafft hatten, erzählen dieselbe Geschichte: auf jeder Polizeistation wurden sie verprügelt, bevor ihnen ihr Geld, ihr Handy, und ihre Dokumente abgenommen wurden. Ihrer Papiere bestohlen, sind sie jetzt in der Türkei gestrandet und der Möglichkeit beraubt, dort eine Unterkunft, Arbeit oder irgendetwas anderes finden zu können. Zusätzlich herrscht in der Türkei ein Gesetz, welches es NGOs verbietet, Geflüchteten ohne Papiere zu helfen. Sie sind daher ausschließlich auf den guten Willen der Menschen und auf Initiativen wie unsere angewiesen.  

Am 10.3. schickten wir ein erstes Team (Eva Schade, Lorenz Böttcher und Natalie Gruber) nach Edirne, um sich einen Überblick zu verschaffen. Dort trafen sie andere Initiativen, und wir beschlossen, unsere Kräfte zu bündeln.  

Als sich die Situation änderte, teilten wir uns in zwei Teams auf: eines blieb an der Grenze in Edirne während Lorenz nach Istanbul zurückkehrte und sich dort mit der Common Sense Initiative zusammenschloss, um die dort gestrandeten Menschen mit dem Notwendigsten zu Versorgen.

Eva, Natalie und ein drittes großartiges Team konzentrieren sich jetzt darauf, Spenden zu sammeln, damit die Teams vor Ort weiterhelfen können. Gleichzeitig veröffentlichen wir die Informationen, die wir bekommen – von unseren eigenen Teams, anderen Freiwilligen, Journalist*innen und, am wichtigsten, von den Geflüchteten selbst.

Obwohl wir alle ehrenamtlich arbeiten, sind wir dennoch auf eure Hilfe angewiesen. Täglich hunderte Plastikplanen und Decken, Unmengen an Medikamenten, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und alles andere, was dringend gebraucht wird zu verteilen, kostet einiges an Geld.  

Jeder Cent hilft!

Am wichtigsten aber: bitte teile diese Kampagne wo auch immer du kannst. In Solidarität vereint können wir das Leiden an unseren Grenzen beenden!

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